Kinder haben große Sorgen, einmal selbst Opfer von Mobbing zu werden. Laut dem Jugendmedienschutzindex 2022 haben 34% der Befragten zwischen 9 und 16 Jahren Angst vor Mobbing, 43% der Befragten geben an, selbst schon einmal Mobbingerfahrungen gemacht zu haben.*
Beratungsangebote können betroffenen Kindern sowie Eltern bei einer Lösung helfen. Ob rechtliche Fragen, Handlungsmöglichkeiten oder virtueller Beistand durch anonyme Chats – es gibt vielfältige kostenfreie Angebote.
Das Vertrauensverhältnis zwischen Kindern und ihren Erziehungsberechtigten ist unersetzbar. Doch nicht immer ist der Wille oder der Mut der Kinder da, die eigenen Mobbingerfahrungen zu teilen und diese konkret bei ihren Eltern oder anderen Vertrauenspersonen anzusprechen. Sicher kennen Sie auch selber Situationen, in denen Sie sich unwohl gefühlt haben und sich nicht öffnen wollten. Geben Sie Ihrem Kind stets das Gefühl, dass es offen und vorurteilsfrei mit Ihnen reden kann.
Swipen Sie sich durch den Beitrag, um eine Auswahl an Beratungs- und Hilfeangeboten zu entdecken. Weitere Informationen finden Sie auch auf den Kanälen der Angebote:








Natürlich bieten die Angebote nicht nur Hilfe, wenn es um Cybermobbing geht. Schauen Sie sich doch gerne mal auf den Seiten um.
💬Kennen Sie weitere Hilfe- und Beratungsangebote? Schreiben Sie es uns gern in die Kommentare!
Brüggen, Niels; Dreyer, Stephan; Gebel, Christa; Lampert, Claudia; Lauber, Achim; Thiel, Kira (2022): Jugendmedienschutzindex: Der Umgang mit onlinebezogenen Risiken, Ergebnisse der Befragung von Kindern, Jugendlichen und Eltern. Herausgegeben von FSM – Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V.
👉Hinweis: Wir empfehlen diese Angebote aus Überzeugung und freien Stücken. Weder wurden wir zu diesem Posting aufgefordert oder bekamen einen anderen Impuls durch Dritte, noch erhalten wir eine Gegenleistung finanzieller oder sonstiger Art.




Eine Antwort
Cybermobbing wird leider ein immer größeres Thema – deshalb danke für die Aufklärung und die hilfreichen Links! Ich finde es sehr wichtig, dass Medienkompetenz fest in den Schulalltag gehört. Kinder und Jugendliche müssen lernen: Wie gehe ich digital verantwortungsvoll um? Was teile ich – und was besser nicht? Wer steckt hinter einem Profil? Und welche Folgen kann Cybermobbing für Betroffene haben?
Ich arbeite in einem Großhandel für Souvenirs – wir sind also nicht direkt im Bildungsbereich. Aber mein Unternehmen unterstützt Projekte zur Medienerziehung in Schulen, zum Beispiel die Kripo-TIPPS gegen Cybermobbing. Dadurch habe ich mich persönlich intensiver mit dem Thema beschäftigt und gemerkt, wie entscheidend Aufklärung ist – vor allem, weil viele Kinder zu Hause keine ausreichende Unterstützung bekommen. Aus Angst oder Scham sprechen sie nicht darüber, ob sie betroffen sind – oder sogar selbst mobben.
Deshalb ist es so wichtig, dass Schulen frühzeitig ein Bewusstsein schaffen und einen sicheren Raum bieten, in dem Kinder lernen, wie man sich achtsam und respektvoll in der digitalen Welt bewegt.